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Förderprogramm Kreislandfrauenverband Potsdam-Mittelmark
 
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aus den Ortsgruppen

 

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Die Landfrauen unserer Ortsgruppen präsentieren sich im Rahmen der Sorderschauen Ihrer Heimatorte (Ämter) im Pavillion des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf dem Packhofgelände in Brandenburg an der Havel. Hier finden wöchentlich wechselnde Ausstellungen/ Aktionen statt. So z.B.

 

Landfrauen der OG Netzen und Nahmitz beteiligten sich vom 16. bis 22. 06. 2015

auf der BUGA in Brandenburg (Packhof) mit Traditionspflege, wie Spinnen, Klöppeln und Basteln mit Naturmaterialien. 

Ihr Buch "Lött ju wat vatelln üver Netzen en Dörp in ne Zauche …" (Mundart - Netzener Dialekt, siehe dazu - aus den OG, Netzen) stieß auf viel Interesse bei den Besuchern. Die Netzener Landfrauen bemühen sich seit langem, Traditionen, Bräuche und altes Handwerk aus dem dörflichen Leben zu erhalten und weiterzugeben.

 

Netzener Landfrauen auf der BUGA

 

Golzower Frauen beim Buttern auf der BUGA

 

Buttermich schmeckt - BUGA 2015

 

Buttern und Verkostung der frischen Butter, Buttermilch und selbst gemachter Marmelade am 15. Juni durch Landfrauen der OG Golzow.

 

Einladung ins Bachofenmuseum mit Kostproben frischen Emstaler Kugelbrotes

 

Präsentation der Backofengemeinschaft Emsthal am 26. Juni.

 

 

Delegietenversammlung

des Kreislandfrauenverbandes

Dienstag, den 24. Februar 2015

 

Erfahrungsaustausch

 

Herzen von Herzen - Herzkissen gegen den Schmerz

 

Herzkissen aus Rosenau

 

Die Landfrauen wissen, dass ihre farbenfrohen Kuschelherzen krebskranken Frauen Hoffnung ins Krankenzimmer bringen. Dafür opfern sie gern einen Teil ihrer Freizeit, um mit Wusterwitzer Grundschülern sogenannte Herzkissen zu fertigen.

Regelmäßig liefern die Rosenauer Landfrauen die fröhlich-bunten Handarbeiten ins Brandenburger Klinikum. „Herzkissen“ heißen die weichen Näharbeiten, die Brustkrebs-Patientinnen nach der Operation helfen, den Wundschmerz zu lindern.

Die Idee stammt ursprünglich aus den USA und wurde von der Dänin Nanc Friis-Jensen nach Europa gebracht.

"Die wohltuende Wirkung der Kissen besteht nicht nur aus der psychologischen Seite des Geschenks, das die Patientinnen nach ihrer Operation erhalten und mit nach Hause nehmen dürfen. Es sei erleichternd, wenn die frische Narbe an der Brust durch die Stoffkissen, die man unter den Arm klemmt, gut gepolstert werden kann. Die Diagnose ist für die Frauen sehr niederschmetternd und die Therapie anstrengend. Am meisten schmerzt die Seele. Die Herzkissen bedeuten Trost in einer bedrohlichen Situation, die von Angst begleitet wird. Die Frauen sind oft sehr gerührt, wenn sie das Präsent bekommen. Das kuschelige Kissen sei eine kleine Geste mit der großen Botschaft: Du bist nicht allein.“

Die Aktion ist ein toller Einsatz für Frauen in einer schweren Lebenslage.

 

 

traditionelle Erntekronenübergabe der Landfrauen

an den Kreistag von Posdam-Mittelmarkt 2014

 

Sylvia Schulze, Vorsitzende des KLV, übermittelte im Namen der über 240 Landfrauen des Kreises Potsdam-Mittelmark die herzlichsten Grüße an die Abgeordneten und den Landrat Wolgang Blasig.

Erntekronenübergabe 2014

"Der Herbst beschenkt uns reichlich mit Düften, Farben und Früchten. Die Herbstaussaat und die frisch gepflügten Felder erinnern uns an das Frühjahr. Aber einzigartig ist der Herbst und am Anfang des Herbstes steht das Erntedankfest.

Eines der wohl schönsten Sinnbilder, die mit dem Erntedankfest verbunden werden – ist die Erntekrone.

 

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, werter Herr Blasig, es ist uns eine besondere Ehre, Ihnen in diesem Jahr, die Erntekrone der Landfrauen der Ortsgruppe Golzow und Umgebung übergeben zu dürfen. Jede Erntekrone ist gelebte Heimatverbundenheit, bietet sie uns doch eine tiefe Befriedigung, wenn wir unsere gesunde Nahrung aus dem Boden wachsen und gedeihen sehen, aus dem Boden, auf dem wir stehen, mit dem uns Herkunft und Tradition verbinden. Darauf sollten wir auch künftig nicht verzichten – wir brauchen solche Wurzeln.

 

Im Namen aller Landfrauen appelliere ich an Sie, sich weiterhin für die ländlichen Regionen einzusetzen, denn ohne Zukunft auf dem Land, gibt es auch keine Zukunft für die Menschen in unserem Land.

Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete, werter Herr Landrat Blasig, für die Wertschätzung der Arbeit unserer Landfrauen und für die breite Unterstützung möchten wir dem Landkreis herzlich danken und freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit."

 

 

Jahresmitgliederversammlung

     mit „KulturTeil“

eine mal etwas anderen Mitgliederversammlung des Kreislandfrauenverbandes PM e.V.

am Mittwoch, den 27. August 2014, im E-Werk Bad Belzig

 

MV 2014

 

Nach den obligatorischen Berichten und der Entlastung des Vorstandes wurden drei besonders engagierte Landfrauen mit einem kleinen Präsent gewürdigt. Wir danken Gudrun Wurg aus Krahne, Bärbel Otto aus Brielow und  Renate Oesemann aus Golzow, ganz herzlich für ihr Wirken.

 

Gudrun Wurg

 

Bärbel Otto

 

Renate Oesemann

 

"Das Wissenschaftliche Institut des Lachens (WIDL) lädt ein zur Vorlesung von Frau Prof. Lore Schläfer-Tümpel über das Lachen der Anderen, eine Betrachtung über den Humor als Überlebenskultur in Krisenzeiten. Eine deutsch-deutsche Weiterbildungsmaßnahme in eigener Sache für Jedermann mit Geschichtsbewusstsein, Erinnerungskultur und Bildungshunger."

 

das Lachen der Anderen...

 
 
 
Seminar Thema: Demokratie lebt von Mitwirkung und Engagement
»Identität Landfrau«
  Vorsicht Verwechslung: Eine Landfrau muss keine Bäuerin sein

Radewege, 18.7.2014

Wir möchten das Engagement und Miteinander von Frauen in unserem Verband darstellen, dafür ein Faltblatt mit einfachen Mitteln am Computer gestalten und damit die Frauen, die sich im Amtsbereich Beetzsee organisiert haben, vorstellen.

 

 

Doch zuerst mußten wir uns einige Fragen stellen:

Thema, Was? Ziel? Projektpartner? Zielgruppe? Ergebnisse, die wir uns  wünschen?

Dazu mußten Texte erarbeitet und passende Fotos zu den Themen: Was machen wir? Wer sind wir? Was wollen wir? gesucht werden. Wir erfuhren, nach welchen Kriterien in unseren Fotoarchiven nach passenden Fotos gesucht werden muß und wie diese im Faltblatt angeordnet werden könnten, ebenso welche Informationen in ein Impressum gehören. Nun fehlt noch ein tolles Gruppenbild der Frauen unserer 3 Ortsgruppen, Brielow, Radewege und Weseram. Da wäre doch die Jahresmitgliederversammlung, am 27. August , die richtige Gelegenheit, oder?

Vielen Dank an unsere Referentin, Simone Ahrend ( Masters of Arts in Photography mit Lehrberechtigung, Universität, New York University)

Dieses Projekt wurde gefördert durch die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft für politisch-kulturelle Bildung in Brandenburg) Politische Bildung mit, für und von Frauen - Perspektiven im peripheren Brandenburg

Das Ergebnis werden wir nach Fertigstellung hier präsentieren!

 

 

20. Brandenburger Landpartie - wir Landfrauen sind mittendrin

 

  • Landeseröffnung auf dem v.S. Gut Schmerwitz

 

Der Kreislandfrauenverband bringt sich in jedem Jahr mit unterschiedlichsten Aktivitäten bei der Brandenburger Landpartie ein.

 

prominente Gäste an der Milchkanne

 

Milchshakes aus der Riesenmilchkanne und Kartoffelpuffer,  vor Ort aus frischen Zutaten gebacken, das ist typisch für uns Potsdam-Mittelmärkerinnen - hat eine lange gute Tradition. Aber auch Verbraucheraufklärung und Mitmachaktionen zur gesunden Ernährung haben wir uns auf "die Fahne geschrieben".

 

Müsli selber machen

 

Landfrauen in Aktion - das steht ganz groß auf unserem Schild  und lockt immer wieder viele Interessierte zum Gucken, Erfahren und vielen Gesprächen an.

Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen für dieses ehrenamtliche Engagement.

 

Kornelia Hurttig

 

  • Alt Borker Frauen in Aktion siehe OG  Alt Bork
  • Netzener Landfrauen unterstützen bei der Landpartie auf dem "Mühlenberg Reiterhof" Trechwitz /Agarbetrieb Damsdorf Wessels GbR

 

Mottenausflug in die Beelitzer Heilstätten

April 2014

 

Unweit der Stadt Beelitz befindet sich das Gelände der ehemaligen Beelitzer Heilstätten. Ein besonderer Ort, der die Architektur, das soziale Engagement und das Leben der Arbeiter im beginnenden zwanzigsten Jahrhundert wieder ins Gedächtnis ruft. Das knapp 200 ha große Areal, Hoffnung für tausende Versicherte der Landesversicherungsanstalt Berlin, trotz Tuberkulose die Arbeitskraft wieder zu erlangen, ist seit Jahren dem Verfall preisgegeben.

 

Mottenausflug 2

Das "Geisterhaus" die ehemalige Chirurgie, 165 m langes Riesengebäude.

 

Mottenausflug 3

 

Die Fenster und Türen vernagelt, die Dächer teilweise eingestürzt, die Wege verwildert. Ein gespenstisches Bild und doch mit einer Magie behaftet, wie ich es persönlich noch nie gesehen habe. Unvorstellbar die Größe der Anlage und die „Modernität“, die technischen „Ausgeklügeltheiten“ mit der dieser einst größte Krankenhaus-Komplex Deutschlands errichtet wurde. Ein Krankenhaus und eine Kurklinik, von der man auch heute noch „nur träumen kann“, so haben wohl fast alle 27 Teilnehmer unserer „Mottentour“ empfunden.

 

Zweieinhalb Stunden Erkundungstour unter fachkundiger Führung von Irene Krause, die trotz Nieselregen in der letzten halben Stunde, viel zu schell zu Ende war. Das Gelände ist so groß, die Geschichten so interessant und der Anblick so beeindruckend, dass so mancher von uns noch einmal hierher kommen wird um noch mehr zu sehen und zu erfahren, da bin ich mir ganz sicher.

 

Mottenausflug 6

Eines der Tunneleinstiegshäuschen, verteilt auf dem gesamten Gelände.

 

Hier nur einige interessante Details: alle Häuser waren unterirdisch durch ein Tunnelsystem für Fernwärme und Wasser verbunden, mit dem Nebeneffekt von eisfreien Wegen im Winter; Be- und Entlüftung für ständig frische Luft in allen Räumen; seitlich abschwenkbare Heizkörper und überall runde Ecken für leichteres Reinigen; Liegehallen für das Ruhen im Freien; Markisen als Sonnenschutz vor den Balkonen; eigene Landwirtschaft und Gewächshäuser für die Erzeugung frischer Lebensmittel das ganze Jahr über; farblich unterschiedliche Kleidung für die Patienten, je nach Ansteckungsgrad; viele Freizeitmöglichkeiten und eine gewisse Infrastruktur für Besucher, wie eigener Bahnanschluss, Biergärten und weitläufige Parkanlage – und das alles zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.

 

Mottenausflug 5

Hygiene pur, Voraussetzung für den Genesungserfolg.

 

Vielen herzlichen Dank an Frau Krause, die es vortrefflich versteht, das Leben in den Beelitzer Heilstätten zu Beginn des 20.Jahrhunderts nachvollziehen zu können. Sie zeigt und zitiert originale Ansichtskarten von Patienten und Zeitungsartikel der Zeit und lässt damit die Besucher sehr authentisch teilhaben an der Geschichte und dem Leben in den Beelitzer Heilstätten.

Wer es selber erleben möchte, der sollte es bald tun, denn der Verfall ist wohl unaufhaltbar, so keine Wunder geschehen.

Kornelia Hurttig